Moaistatuen auf der Osterinsel - SehenswürdigkeitenDie Osterinsel (Rapa Nui) ist eine politisch zu Chile gehörende Insel im Südostpazifik. Die Hauptstadt Hanga Roa hat in östlicher Richtung eine Entfernung von 3.526 km zur chilenischen Küste und in westlicher Richtung eine Entfernung von 4.251 km nach Tahiti. Auf der Osterinsel leben derzeit rund 3.800 Menschen. Seit 1995 gehört die Osterinsel, Nationalpark Rapa Nui, zum Welterbe der Unesco.![]() Der nächstgelegene Ort ist die Insel Pitcairn, berühmt wegen der Meuterer von der Bounty, die hier Unterschlupf fanden. Sie liegt in westlicher Richtung in einer Entfernung von 2078 km Seit 1967 können zivile Flugzeuge auf der Osterinsel landen. Von Santiago de Chile aus kann man die Osterinsel in einem 5 stündigen Flug erreichen. Auch von Tahiti aus gibt es eine Flugverbindung. Mit dem Schiff ist die Osterinsel schlechter zu erreichen, weil sie nur einen kleinen Hafen hat. Kreuzfahrtschiffe, die hier regelmäßig Station machen, müssen auf Reede liegen. Die Passagiere werden ausgebootet, ähnlich wie auf Helgoland. Es gibt mehrere Mittelklasse-Hotels auf der Osterinsel. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten auf der Insel werden mit dem Geländewagen oder zu Fuß oder Pferd besichtigt. Neuerdings ist es auch möglich, die Insel mit einem Hubschrauber- Rundflug zu erforschen. Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind: Der Vulkan Rano Raraku, aus dessen Gestein alle Moaistatuen gefertigt wurden. Der Ahu Tongariki, die große Zeremonialplattform, auf der 15 Moaistatuen aufgerichtet zu besichtigen sind. Der Nabel der Welt, Te Pito o te Henua, eine Anlage, die um einen kugelförmigen Stein unbekannter Herkunft herum errichtet wurde. Im Westen der Insel liegt der Steinbruch Puna Pau, in dem die Pukaos, die zylinderartigen roten Kopfbedeckungen einzelner Moaistatuen aus roter Vulkanschlacke hergestellt wurden. Last but not least ist das Museo Antropologico Padre Sebastian Englert, das in der Nähe von Mataveri liegt, einen Besuch wert. Bildquelle: Dieses Bild basiert auf dem Bild Six of the 15 Ahu Tongariki Moais. aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
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