Moaistatuen auf der OsterinselDie Moaistatuen auf der Osterinsel, in polynesischer Sprache Rapa Nui genannt, sind Teile einer größeren Zeremonialanlage. Ihr Alter ist umstritten. Man geht davon aus, dass sie auf keinen Fall älter als 1500 Jahre sind und dass ihre Schöpfer Polynesier waren.![]() Betrachtet man die Figuren, stellt man fest, daß sie sämtlich männlich sind. Der Kopf der Moais stellt mit fast einem Drittel der Gesamtgröße den beherrschenden Teil der Figur dar. Der Unterkörper ist nur als Ansatz vorhanden. Die Gesichter sind ähnlich aber nicht identisch, die Hände sind über dem Bauch zusammengefaltet. Obwohl sich die Figuren auf den ersten Blick scheinbar nicht unterscheiden, wurden sie doch individuell geformt und mit Namen belegt. Angeblich soll ein Dorfältester jeden einzelnen Moai mit seinem Namen benennen können. Bei einigen Figuren wurden Pukaos gefunden. Dies sind zylinderartige Kopfbedeckungen, die aus roter Schlacke bestehen. Aufgrund der Tatsache, daß diese Kopfbedeckungen nur bei großen Moais gefunden wurden, geht man davon aus, dass diese Pukaos eine besondere Bedeutung gehabt haben müssen. Ein sehr interessantes Video über die Moaistatuen auf der Osterinsel sehen Sie hier. Leider gibt es auf der Osterinsel keinerlei schriftliche Aufzeichnungen der Erbauer der Moaistatuen. Es wurden einige besondere Moaistatuen bei Ausgrabungen entdeckt, die weiße Augen mit einer roten Iris aufwiesen. Eines dieser Fundstücke wird heute im Museum von Hangaroa gezeigt. Einige Anzeichen deuten darauf hin, dass ein Teil der Moai-Statuen bemalt waren. Bildquelle: Dieses Bild basiert auf dem Bild Six of the 15 Ahu Tongariki Moais. aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
| Weiter > |
|---|

