Reisewarnung Chile
Landesspezifische Sicherheitshinweise
Kriminalität
Wie schon in den Vorjahren hat die Kriminalität weiter zugenommen. In
den größeren Städten und Touristenzentren sind Taschendiebstähle weit
verbreitet. Überfälle auf Touristen, Einbrüche in Mietwagen u.ä. sind –
vor allem in den Städten Santiago und Valparaíso/Viña del Mar – keine
Seltenheit mehr. Zunehmend wird bei der Verübung von Straftaten auch
Gewalt angewendet. Besucher sollten sich zu Fuß möglichst nicht allein
und vor allem nicht nachts bewegen. Der Besuch ärmerer Wohnviertel
sollte vermieden werden.
In Busbahnhöfen und anderen öffentlichen Plätzen (auch am Strand!) sollte Gepäck bzw. persönliche Habe nicht unbeaufsichtigt bleiben. Bei Bus- und Metrofahrten innerhalb Santiagos besteht die Gefahr, dass im Gedränge Handtaschen oder Rucksäcke unbemerkt aufgeschlitzt und Gegenstände entnommen werden.
Gefährdung durch Landminen
Nach Angaben chilenischer Behörden wurden im Grenzgebiet zu Peru, Bolivien und den sich anschließenden Grenzregionen zu Argentinien (I. und II. Region), auf Feuerland und verschiedenen kleineren Inseln in der XII. Region sowie in der V. Region (Sector San Antonio – Tejas Verdes) während der Militärregierung über hunderttausend Anti-Personen-Minen verlegt, deren Räumung nur langsam vorankommt. Im Küstenbereich in der Nähe von Peru wurden die Minen zum Teil in Strandnähe verlegt bzw. dorthin angeschwemmt. Die Kennzeichnung der Minenfelder ist nicht flächendeckend sichergestellt bzw. in unwegsamem Gelände nicht vorhanden. Reisende sollten sich in diesen Gebieten nur auf befestigten Straßen und Wegen bewegen.
Botschaft Chile
Mohrenstr. 42
10117 Berlin
Telefon: 030 - 7262035
Quelle: auswärtiges-amt.de
|